#3 essenzielle Fragen: Wie ein #Start-Up Büro einrichten?
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Büro ergonomisch einrichten | 13.06.2017

Du hast eine perfekte #Geschäftsidee, einen durchdachten Businessplan und dazu schon die Gewissheit, wie du dein Start Up finanzieren kannst? Einzig und allein die passenden #Büroräume fehlen? Doch welche Fragen solltest du dir dabei stellen?

Die Experten von BComplete können dir in Bezug auf optimale Büroeinrichtung gute Tipps geben!

  1. Eigenes Büro oder doch Co Working Space? Wir raten die Vor- und Nachteile zwischen Co-Working Space und eigenem Büro abzuwägen: Es kommt natürlich darauf an, welcher Typ-Mensch du bist. Möchtest du gleich ein eigenes Büro, in welchem du bestimmst, aber auch die volle Verantwortung hast!? Oder ziehst du es vor, dich für einige Zeit in einem Co Working Space einzumieten und viele unterschiedliche Kontakte zu haben. Trotz aller positiven Aspekte: Nicht für jeden, nicht für jedes Start Up, ist der Weg über ein „CoWorking Space“ das „Gelbe vom Ei“! Die hippen Co Working Spaces in den Metropolen sind bestimmt eine sehr attraktive Form um relativ günstig Arbeitsräume mieten zu können, welche dann auch noch cool aussehen! Doch hast du schon mal daran gedacht, dass es dort eventuell ganz krassen Wettbewerb unter den dort eingemieteten Co-Workern geben kann? Dass eventuell auch dein Konkurrent, welcher im selben „Teich um Kunden und Erfolg fischt“ dein Sitznachbar sein kann? Ferner kann es in diesen Räumen zeitweise recht nervig zugehen. Abgesehen vom Lärm, seien wir doch ehrlich, ein paar Unsympathische gibt es in jedem Büro. Besser gut überlegen, wohin du dein Geld zum Start deines Unternehmens trägst! Vielleicht ist es doch schlauer eigene Räumlichkeiten anzumieten, nach dem Motto „klein aber Mein“? Was wäre die bessere Alternative für dich?
  2. Soll ich an der Büroeinrichung sparen? Wir raten nicht dazu. Wie wir schon im Artikel „Büroeinrichtungskosten sind geringer als angenommen“ ausgeführt haben: die Kosten für Büroeinrichtung, welche produktives Arbeiten ermöglicht, sind geringer als angenommen! Sie betragen lediglich 1% der Firmenkosten. Klar, die Einrichtung eines Büros benötigt anfangs Geld und es bedarf einer entsprechenden Planung. Das ist aber gut investiertes Kapital, denn wer in ergonomische Schreibtische und Arbeitsstühle investiert, für ausreichend Tageslicht-Beleuchtung sorgt, der hat weniger gesundheitliche Probleme beim Arbeiten. Durch ergonomische Büromöbel kann man nämlich besser und länger arbeiten. Gerade in einem jungen Unternehmen werden häufig Überstunden gemacht, da ist es schon extrem wichtig, dass zum Beispiel die Monitore auf Augenhöhe eingestellt werden können, eventuell auch durch einen schwenkbaren Monitorarm verstellbar sind. Nach den eigenen Bedürfnissen verstellbare Arbeitsstühle sind ein „Must Have“, ebenso wie die in der Höhe verstellbaren Schreibtische!
  3. Welche Dinge soll ich punkto Einrichtung und Räumlichkeiten noch berücksichtigen? Die Wünsche an das neue Büro sind da: chic, geräumig und beste Lage soll es sein. Es ist wahrscheinlich, dass gerade am Anfang Abstriche gemacht werden müssen, besonders wenn der Platz im eigenen Büro noch relativ begrenzt ist. Denke daran, du benötigst Zonen, wo du ein Teammeeting abgehalten, mit Kunden ungestört sprechen oder einmal eine gemütliche Kaffeepause machen kannst. Vielleicht eignet sich auch ein nahegelegenes Lokal dafür? Im Sommer kann ein schattiger ruhiger Gastgarten eine gute Ausweichzone sein und im Winter ein gemütliches Cafe. Wichtig ist, dass du für deine Mitarbeiter und dich eine Kaffeemaschine und Wasser bereit stellst, dann können sich diese bei langen Arbeitstagen daran laben. Einen Mikrowellenherd oder eine kleine Teeküche sind wahrscheinlich unverzichtbar. Gleich ob selbst frisch gekocht oder vom Laden um die Ecke, die Leute werden irgendwann Hunger haben, daher denke daran, dass du die Lage deines Büros - nicht nur wegen des Essens -  punkto Infrastruktur, relativ gut auswählst!

Nadja Gasparik, Onlinemarketing Verantwortliche bei BComplete erinnert sich: „Ich habe vor etlichen Jahren in Wien in einem Start Up gearbeitet, das ein bisschen wie ein Co-Working-Space organisiert war. Das war zuerst sehr witzig! Die Leute dort waren enorm produktiv und gesundheitsbewusste Veganer. Es waren sowohl Informatiker als auch Marketingleute und Kreative dort vertreten.Wir haben täglich zu Mittag frisch gekocht und gemeinsam gegessen. Alles wurde ohne Fleisch und Salz zubereitet! Doch ich war ehrlich sehr überrascht, wie köstlich das ungesalzene Essen trotzdem geschmeckt hat! Leider hat der Friede nicht mehr als ein Jahr angehalten. Es gab dann Ungereimtheiten. "Verdächtigungen" wurden laut und schließlich ist dann das Start Up, für welches ich tätig war, in eigene Büroräumlichkeiten umgesiedelt. Ich persönlich würde eher gleich von Anfang an, eigene Räumlichkeiten wählen, obwohl die aussergewöhnlichen Speisen schon eine Erfahrung wert waren."


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